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Geschichte
Der Fliegerhorst in Jagel wurde 1916 gegründet und wird seither militärisch genutzt. Von Oktober 1944 bis Februar 1945 startete das Kampfgeschwader 53 hier ihre Angriffe gegen London und Manchester mit der Fieseler Fi 103. Besser bekannt als Vergeltungswaffe V1.

 

Quell; Bundesarchiv Foto Lysiak 1944/45



Am 6.Mai 1945 übernahm die RAF Germany British Air Force of Occupation den Platz, den die Alliierten zunächst als     Airfield B.164 bezeichneten. Im Sommer 1945 lagen hier zunächst noch Jagdbomber

Im Februar 1948 wurde der Platz als 'RAF Schleswigland' wieder aktiviert und diente zunächst als Trainingsplatz für Transportflieger anderer Stationen. Die Berliner Luftbrücke  (RAF-Codename Operation Plainfare) fand ab Herbst 1948 auch ab RAF Schleswigland statt.
Während der Luftbrücke wurden ab dem 1.November 1948 in RAF Schleswigland Transportflugzeuge des Typs Handley Page Hastings des No.47 Sqr. stationiert, welche ab dem 11.November die Flüge nach Berlin aufnahmen. Später folgten auch das No.53 Sqr. und das No.297 Sqr. Auch zivile Betreiber operierten von RAF Schleswigland im Rahmen der Luftbrücke nach Berlin. Als erstes die Firma ''Lancashire Aircraft Corp.'' ab dem 24.November 1948 mit zum Transport von Treibstoff umgebauten Handley Page Halifax (H.P.70 Halton). Ab dem 25.Januar 1949 startete British American Air Services mit H.P.70 Halton, gefolgt von Scottish Airlines ab dem 19.Februar 1949 mit Consolidated B-24. Des Weiteren operierte auch ''Westminster Airways'' mit H.P.70 Halton. Der letzte Flug nach Berlin von RAF Schleswigland aus war am 6.Oktober 1949, welcher auch das Ende von Operation Plainfare markierte.

In den 1950er Jahren waren in RAF Schleswigland das mit dem vom Typ de Havilland MosquitoTT.35 (Towed Target) stationiert. Am 1. Mai 1958 schloss die Royal Air Force schließlich den Standort und übergab ihn völlig an das deutsche Militär.

Tornado am Eingang zum Fliegerhorst Schleswig
Im Kalten Krieg beheimatete der Fliegerhorst in Jagel das Marinefliegergeschwader 1, das jahrelang mit Hawker Sea Hawk, F-104 Starfighter und später mit Tornado ausgestattet war. Am 1. Januar 1994 wurde das Geschwader als Aufklärungsgeschwader 51 „Max Immelmann , seit 1. Oktober 2013Taktisches Luftwaffengeschwader 51 „Immelmann“ in die Luftwaffe überführt 2004 und 2014 fand hier das jährliche NATO Tiger Meet statt.
Quelle ; Wikipedia

 

 

Der Flugplatz in Jagel 1959

 

Fortbestand

Eine zivile Mitbenutzung des Flughafens war frühestens ab dem Jahr 2011 geplant. Es sollte zivil - gewerblicher Flugverkehr mit den Schwerpunkten Charter- und Billigflüge durchgeführt werden. In geringerem Umfang waren Linienflugverkehre und Bedarfsflugverkehre geplant. Dazu wurde im Oktober 2005 ein Vorvertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der AIRGATE SH GmbH & Co. KG unterzeichnet. Nach langen ergebnislosen Verhandlungen mit militärischen und zivilen Stellen wurde letztlich die Löschung der Fa. Airgate aus dem Handelsregister beantragt. Eine zivile Nutzung scheint es somit in absehbarer Zeit nicht zu geben. Ein Umzug der am Fliegerhorst Hohn ansässigen GFD GmbH ist ungewiss.

Schleswig ist Standort für die Ausbildung von Tornado-Piloten. Der erste Lehrgang startete am 24. April 2017. Bislang erfolgte die Ausbildung im US-Bundesstaat New Mexico. Dort standen etwa 260 Stunden Theorie, 75 Simulatorstunden und rund 50 Übungsflüge für die angehenden Tornado-Piloten und Waffensystemoffiziere auf dem Programm. Auf dem Flugplatz Schleswig wird es nach Luftwaffen-Angaben ähnlich sein. Qelle; Wikipedia

 

 

 

 

Eine Luftaufnahme von 1943

 

Zum Flugtag in Jagel wurden extra Brücken zur Überquerung der E3 aufgestellt.

 

Auch vom Flugplatz in Jagel starteten die Rosinenbomber in Richtung Berlin

 

Ein Rosinenbomber wird in Jagel mit Kohle beladen...

 

...und im Landeanflug in Berlin

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