Willkommen auf der Reeperbahn

Auf dieser Seite einige Bilder von der Reeperbahn in Hamburg

 

Die Reeperbahn in Hamburg kennt wohl jeder

 

                                          

Vor 50 Jahren wurden die Beatles hier auf der Reeperbahn entdeckt.

 

Der Stern vom Star Clup dieser war auf der Freiheit Nr. 39

 

Das Geschäft auf der Reeperbahn

 

 

Hier im Pizza Hut befand sich der TOP Ten Club wo die Beatles auch aufgetreten sind.

 

 

 

 

 

 

Diese Polizeiwache kennt auch jeder, die Davidwache auf der Reeperbahn...

 

...links daneben das SchmidtnTivoli

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Diskothek Grünspan

 

Links neben dem Grünspan der Clup Indra , hier sind die Beatles das erste mal aufgetreten

 

Am 18.August 1960 stand eine damals weithin unbekannte Band aus Liverpool auf der Bühne der Indra. Ihr Name: The Beatles.Damals noch in der Bezetzung mit Pete Best und Stu Sutcliffe waren sie erst am Tag vorher in Hamburg angekommen.Dies war der erste von insgesamt 48 Auftritten, bei denen sie die Grundlagen des Showmanschips erlernten und von einer talentierten aber schüchternen Band zu einer lokalen Sensation wurden.                                                                                                                                                                             Ihr weiterer Weg ist wohl nicht nur jeden Musikliebhaber bekannt: Es war der Beginn einer einzigartigen Weltkarriere.

Um die Zeit der Beatles in der Indra ranken sich viele Legenden. Zu den wahrscheinlicheren gehören, daß Paul McCartney für sein "When I`m 64" die Zahl 64 aus der Hausnummer der Indra entnommen hat und dass drei der auf der Beatles Anthology veröffentlichten Aufnahmen hier entstanden sind. Es war eine harte Schule durch die sie gingen: Sie spielten jeden Tag von 20:30 bis früh morgens, um anschliessend weiterzufeiern oder in die Betten der Gemeinschaftsunterkunft im Kino an der Ecke zu fallen. Aber nicht nur die späteren Fab Four spielten zu dieser Zeit in der Großen Freiheit 64. Auch Hamburger Bands wie die Giants oder der junge Knut Kiesewetter waren hier zu Hause.

                          

August 1960 : Die Beatles betreten die Bühne der Indra! Von links nach rechts: John Lennon, George Harrison, Pete Best, Paul McCartney und Stuart Sutcliffe

Quelle: HP - INDRA

 

 

...und nicht wie viele meinen im Star Club

 

 

Die Große Freiheit hier findet man das Safari und viele weitere bekannte Lokale

 

 

 

Der Club von Olivia Jones

 

 

 

 

 

 

 

Der Beatles Platz auf der Reeperbahn

 

 

Alles begann Ende 1959 mit dem Kaiserkeller. An der Ecke Große Freiheit/Schmuckstraße in St.Pauli eröffnete der Gastronom Bruno Koschmider Hamburgs ersten Rock 'n' Roll-Club.

Tür an Tür mit Striptease-Läden und Neppkneipen standen hier plötzlich schwitzende junge Engländer mit Lederjacken und gefährlichen Haartollen auf der Bühne, ließen die Gitarren donnern und brüllten dazu heisere Liebeserklärungen an Lucille, Carol, Peggy Sue und Miss Molly durch ihre 30-Watt-Verstärker.

Für die damaligen Jugendlichen, die "Halbstarken", war dieser Club eine Offenbarung. Denn seit Bill Haley 1956 bei seiner ersten Deutschland-Tournee wilde Saal- und Straßenschlachten zwischen seinen Fans und einer knüppelschwingenden, tränengaswerfenden Polizei ausgelöst hatte, sorgten Erwachsene und die Presse dafür, dass diese Musik fast völlig unterdrückt wurde. Was blieb, waren Schlager, Jazz und so genannte "Teenagermusik" - eingedeutschte und verharmloste, amerikaische Rock-Songs. Einziger Lichtblick: der englischen Soldatensender BFBS und Chris Howland mit seinem "Saturday Club" im WDR.

Eine kleine unbekannte Band namens "The Beatles"

Trotzdem blieb die Entwicklung irgendwie stehen. Zwar brachte der Kaiserkeller als erster Club in Deutschland nun regelmäßig Rockmusik und Lokalgrößen wie Tony Sheridan live auf die Bühne, richtige Stars, wie man sie von Platten und Runkfunk her kannte, kamen jedoch nicht nach Hamburg. Es gab nur mehr oder minder unbekannte Bands, die vorwiegend Hits anderer Leute nachspielten, selbst die Beatles machten da noch keine Ausnahme.

Es war Zeit für den Star-Club...

Eines Morgens war St. Pauli mit grell orangefarbenen Plakaten vollgeklebt, mit der Ankündigung:Die Not hat ein Ende! Die Zeit der Dorfmusik ist vorbei! Am 13.04.1962 eröffnete Manfred Weissleder seinen Star-Club auf der Großen Freiheit und lockte damit in den kommenden sieben Jahren Rock-Größen wie die Beatles, die BeeGees, Jimi Hendrix, Little Richard, James Brown, Fats Domino, Eric Burton, Lee Curtis und Jerry Lee Lewis mitten nach St. Pauli. Ein Milieu, das zunächst viele Jugendliche und noch mehr Eltern abschreckte.

Anzug statt Lederjacke, Party statt Prügelei

Auf Schlägereien und böse Rocker in Lederjacke traf man im Star-Club jedoch eher selten. Man ging hin, um Musik zu hören. Und das mit Anzug, Krawatte und Nyltesthemd bzw. Stöckelschuhen, Lippenstift und hochtoupierter Bienenkorbfrisur. Probleme gab es allabendlich nur für die unter 18-Jährigen. Punkt 21:50 Uhr, wenn die Star-Band ihren ersten Auftritt beendet hatte, schlug per Ansage aus dem Hauslautsprecher die Stunde der Wahrheit, die stets etliche Gäste dazu brachte, schlagartig ein 22:00 Uhr. Alle Jugendlichen unter achtzehn Jahren müssen jetzt den Star-Club verlassen. Die Kellner sind angewiesen, eine Ausweiskontrolle durchzuführen. In zehn Minuten geht es dann weiter im Star-Club mit...".

Die letzte Erinnerung an den Club: eine Gedenktafel

Bald kamen fast eine Million Besucher im Jahr. War ein Jugendlicher in Hamburg, führte ihn sein erster Weg in den Star-Club. Manche reisten sogar aus England, Frankreich und Skandinavien an, nur um ein paar Nächte an der Großen Freiheit zu verbringen. Verzweifelte Eltern schrieben Briefe und riefen im Star-Club-Büro an, ob ihr ausgerissener Sohn oder ihre verschwundene Tochter gesehen wurde. Der Star-Club war ein kleines Stück Freiheit in einer feindlichen Welt, die von Autoritäten, Verboten und Zwängen beherrscht war und alles, was Spaß machte, bekämpfte und zu unterdrücken versuchte. Am 31.12.1969 gab es das allerletzte Konzert, es zog das sehr freizügige Nachtlokal Salambo ein. Das Gebäude, das anschließend lange Zeit brach lag, wurde schließlich 1987 nach einem Brand abgerissen. Heute erinnert nur noch eine Gedenktafel an die legendäre Zeit.

Quelle Hamburg Touristik

 

Die Gedenktafel an den Star Club im Innenhof Große Freiheit Nr.39

hier stand das Gebäude vom ehemaligen Star Club

 

 

 

 

Ein Neubau, wo der Star Club einmal war.

 

Große Freiheit Nr. 39 der Standort von Star Club

 

Gretel & Alfond auf der Freiheit Nr. 29 dieses Lokal war die ehemalige Stammkneipe der Beatles

wo sie zwischen einen Auftritt mal ein Bier getrunken haben und etwas gegessen hatten.

 

 

 

 

Die Adresse vom Star Club Große Freiheit Nr.39

 

 

 

                  

 

                  

 

                  

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