Mein Grammophon Teil 1

     Auf dieser Seite möchte ich dokumentieren wie ich mein Grammophon restauriert habe.

     Das Grammophon His Master`s Voice habe ich am 21.11.2013 gekauft. Es ist voll funktionsfähig,

     muss aber etwas aufbereitet werden, meine Winterbeschäftigung ich werde hier berichten.

 

 

      Am Samstag den 23.11.2013 habe ich mich auf den Weg gemacht das Grammophon aus Neu Wulmstorf bei HH

      abzuholen. Voller Spannung was mich erwartet machte ich mich auf den Weg. Es soll ja voll funktionsfähig sein.

      Gekauft habe ich das His Master`s Voice Grammophon sowie eine Dose Original, mit Banderole versiegelte Nadeln.

      Ich bin ca.10.45 Uhr in Neu Wulmstorf angekommen, geklingelt und wurde herzlich empfangen bei einer Tasse

      Kaffee wurde geplaudert und schnell waren wir per Du, die Wellenlänge passte. Um 12.15 Uhr machte ich mich

      dann auf die Rücktour. Der Werner half mir noch die Sachen einzuladen .

      Noch einmal bedankt und verabschiedet ging es Richtung Heimat.

      Im Gepäck war das Grammophon, eine mit Banderole versiegelte Nadeldose, eine leere Dose, ein Heft Original

      verschlossen mit 100 Nadeln, sowie 2 Schellackplatten, hierzu aber später mehr.

 

mein His Master`s Voice Grammophon

 

   Zuhause angekommen die Schallplatte mit etwas Spülwasser gereinigt und aufgelegt.Das Grammophon aufgezogen,

  die Bremse gelöst und ab ging es , oh was ist das, dass Teil hörte sich grausam an aber immerhin entlockte ich der

  Maschine einen Ton. Die Ursache für diesen grausamen Klang war schnell gefunden in der Schalldose oder auch

  Soundbox genannt war eine tote Motte so das die Membrane blockierte und diese nicht richtig schwingen konnte .

 

Die His Master`s Voise Schalldose mit der Nadel, deutlich zu erkennen die Motte die das Schwingen blockierte.

 

Jetzt hier ein paar Fotos von dem Grammophon

der Trichter gefertigt aus Messing

 

die Schalldose oder aber auch als Sound Box bezeichnet

 

der Schallarm der zum Trichter führt

 

 

 

noch einmal die Schalldose

 

der Trichter ist beeindruckend er hat einen Durchmesser von 44cm

 

das Holzgehäuse welches die Mechanik in sich bergt

 

Aufziehen und los geht es

 

Das Logo der Grammophone Company in England

 

 

der Geschwindigkeitsregler

 

 

 

die Kurbel um das Laufwerk aufzuziehen

 

Die Halterung für den Schallarm und Trichter

 

Geschwindigkeitsregler, Bremshebel und die Welle für den Plattenteller

 

 

noch einmal der Trichter

 

 

 

das zerlegte Grammophon

 

der Regulator mzerlegt und gereinigt werden

 

 

die Welle die zur Kurbel führt

 

deutlich zu erkennen die geschlossene Dose in der die Feder ist

 

 

wie gesagt hier muß alles zerlegt und gereinigt werden

 

 

der Plattenteller mit der Filzauflage

 

 

auch von der Unterseite muß gereinigt werden

 

die Kurbel

 

hier nun die Aufnahme für die Schalldose die dann zum Trichter führt

 

die Schalldose ohne sie läuft hier gar nichts

 

der Regulator am Deckel

 

 

 

eine Original Marschall Nadeldose, diese gab es in Laut, Mittellaut und Leise

 

die Grammophonnadel die man nur einmal benutzen soll

 

der Deckel muß abgeschliffen werden

 

 

der Hebel für die Geschwindigkeit...

 

und für die Bremse

 

die Scharniere aufarbeiten

 

 

Hier geht es zum Teil 2

 

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